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beste Koch.
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Die 7 goldenen Regeln

Foto: Gemüse und Messer
1. Qualität spart Geld, auch wenn sie am Anfang mehr kostet. Das gilt für Qualitätsmesser mit Klingen aus einem Stück, Töpfe aus Edelstahl mit Sandwichboden und erstklassige Teflonpfannen, die sie durch ein ganzes Küchenleben begleiten. Billigmesser, Billigtöpfe und Billigpfannen müssen Sie dagegen häufiger ersetzen - so kosten sie auf Dauer weit mehr als die Qualitätsprodukte.

2. Sparen Sie Platz. Setzen Sie ruhig auf halbleere Schubladen und Schränke. Besser, sie sind mit wenigen aber dafür guten Küchenhelfern gefüllt, als mit unzähligen Utensilien, die Sie kaum oder gar nicht nutzen. Das heißt zum Beispiel:

Drei erstklassige Messer genügen:
  • 1 kleines Gemüsemesser, z. B. zum Knoblauchschälen oder Bohnenputzen
  • 1 so genanntes „Officemesser“ mit 16 cm langer Klinge, z. B. fürs Scheiden von kleinen Fleischportionen und Gemüse sowie
  • 1 großes, schweres Kochmesser mit breiter Klinge z. B. zum Schneiden von Kräutern und  großen Fleischportionen.
  • Dazu gehört unbedingt ein Wetzstahl, um die Messer regelmäßig zu schleifen, denn scharfe Messer kosten Sie viel weniger Kraft. Sparen Sie Platz, heißt auch:
Drei wirklich gute Töpfe und eine gute Pfanne reichen für Sie allein und eine kleine Familie:
  • 1 kleiner (am praktischsten mit Stielgriff), z. B. für Saucen und Ein-Portionen-Süppchen
  • 1 mittelhoher, z. B.  fürs Kochen von reis-fit-Kochbeuteln oder Gemüse plus 
  • 1 großer hoher Topf, z. B. fürs Kochen von großen Suppen- oder Reisportionen, zum Dünsten von Fisch oder zum Schmoren von Fleisch.
Wirklich unverzichtbare Küchenhelfer sind:
  • 1 großes Küchenbrett, am hygienischsten aus Plastik
  • 1 Satz Schüsseln zum Salatmischen, Sahneschlagen oder Saucenrühren
  • 1 Messbecher, der auch Maßeinheiten für Mehl und Zucker zeigt
  • 1 großes Sieb, z. B. für Gemüse, eventuell 1 kleines für Saucen
  • 1 Küchenlöffel aus Holz oder Plastik (z. B. um damit die reis-fit-Beutel aus dem Kochwasser zu nehmen)
  • 1 Schöpfkelle für Suppe und
  • 1 Schaumkelle für Gemüse plus
  • 1 Pfannenwender fürs Braten, Pfannkuchenbacken oder um Spiegeleier aus der Pfanne zu heben.
  • Dazu ein Mixstab, der ein wahres Multitalent ist. Mit ihm lassen sich  z. B. Sahne und Eiweiß schlagen, Gemüse pürieren, Nüsse hacken, Cremes rühren oder Suppen schaumig schlagen und - auf jeden Fall wenn Sie Kinder haben - ein Entsafter. Leckere und gesunde Säfte aus Obst und Gemüse sind damit ein Kinderspiel – frischer und schneller geht es nicht.
  • Über die Anschaffung von weiteren Küchenhelfern müssen Sie nur dann nachdenken, wenn Sie eine große Familie haben oder wenn Sie häufig und mit Lust für viele Freunde kochen.
Foto: Kühlschrank mit Post-its
3. Planung ist das halbe Küchenleben. Profiköche nennen das „mis en place“ und meinen damit: Wer als erstes alle Zutaten vorbereitet und „an ihren Platz“ stellt, wer dazu alle Küchengeräte, die er brauchen wird, und die Rezeptvorlage in Griffweite legt, spart sich Zeit raubende Suchaktionen und vermeidet das Küchenchaos der Anfänger. So können Sie sich voll und ganz auf das Wesentliche konzentrieren: ein leckeres Essen zu zaubern.

4. Setzen Sie auf Klarsicht- statt Silberfolie, denn sie schützt Gemüse, Fleisch und  Fisch genauso gut vor Fremdgeruch, Austrocknen und gefährlichen Keimen, verschließt sich aber selbst luftdicht und erlaubt Ihnen den kritischen Blick auf die Frische des Eingepackten. Das gilt z. B. für Kräuter und Salate, die Sie nicht gleich zubereiten wollen, wie für alles, was Sie einfrieren.

5. Planen Sie das Essen für die ganze Woche im Voraus. Dann können Sie im Großeinkauf einmal alles Haltbare besorgen und Frisches täglich sozusagen im Vorbeigehen – das spart Zeit und Wege. Beziehen Sie doch auch Ihre Kinder in die Essensplanung ein und tätigen Sie auch die eine oder andere Besorgung mit ihnen gemeinsam. Denn wer mitentscheiden und ein wenig helfen darf, hat dann auch am Essen gleich viel mehr Freude.

6. Kaufen Sie Fleisch frisch an der Bedientheke. Hier haben Sie die Möglichkeit, die angebotene Qualität anhand Farbe und Marmorierung selbst zu prüfen – außerdem können Sie sich die schönsten Stücke aussuchen und wenn nötig auch gleich schnetzeln oder klopfen lassen. Ähnliches gilt natürlich für alle anderen frischen Lebensmittel wie Fisch, Käse und Aufschnitt oder Obst und Gemüse: Frisch gekauft schmeckt’s oft einfach besser als abgepackt.

7. Gehen Sie nicht hungrig einkaufen. Sie könnten dabei das rechte Maß aus den Augen verlieren. Das Ergebnis im Einkaufswagen sieht dann häufig so aus: zu fett, zu süß und vor allem zu viel – und damit automatisch auch zu teuer.
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