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Von Asien in Ihren Topf

Foto: Reispflanze wird geerntet
Wer hat als erster Reis angebaut? Chinesen und Inder streiten sich noch um den Ruhm, aber bereits vor mehr als 7000 Jahren haben die Menschen am Gelben Fluss und südlich des Himalaya Reis gegessen - und diese Körner unterschieden sich schon von den wild wachsenden.

Wie kam der Reis nach Europa? Die Reichsten unter den alten Römern bezogen ihn schon aus Ägypten. Arabische Händler brachten im Mittelalter die Geheimnisse des Anbaus nach Sizilien, und die ersten größeren Reisfelder Europas legten italienische Bauern in der Po-Ebene an.

Seit wann schmeckt Reis auch im Norden? Bis die gesunden Körner endlich in größerer Menge über die Alpen gebracht wurden, dauerte es noch mal ein paar Jahrhunderte, und auch dann blieb Reis zunächst ein Luxus. Zu einem Nahrungsmittel für alle wurde er erst ab der Mitte des 20. Jahrhunderts - besonders durch die Erfindung des Kochbeutels, den reis-fit anno 1959 als erster mit Reis füllte. So wurde das Reiskochen für jedermann kinderleicht.

Wer isst heute am meisten Reis? Die Asiaten verbrauchen rund 150 Kilo pro Kopf und Jahr, Tendenz steigend. Amerikaner bringen es auf 11 Kilo jährlich, Deutsche bisher immerhin auf 3.
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Abbildung: Kochbeutel